Full Tilt Poker Journal
 
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Below are the 3 most recent journal entries recorded in fulltiltpoker's InsaneJournal:

    Sunday, March 29th, 2009
    10:53 pm
    MTT-Multi Tabling Tournament Strategien
    Nach Cashgame ist das wohl die häufigst gewählte Art Poker zu spielen. Multi Table Tournaments sind Turniere, die mehr als einen Tisch beinhalten, also Turniere mit mehr als 11 Teilnehmern.

    Aber wieso sind sie so beliebt? Auch ich spiele sie ziemlich oft, weil man mit kleinen Einsätzen viel Geld gewinnen kann. Mit nur 1$ kann man bis zu 2.000$ gewinnen. Ein Turnier zu gewinnen dauert meist

    bis zu 8Stunden, was zwar ziemlich lang ist aber ist, aber wenn man es dann ins Headsup schafft hat sich die Mühe nicht nur finanziell gelohnt. MTT Siege geben einem Spieler die Bestätigung erfolgreich zu sein.

    Aber wie schafft man es in einem MTT so weit zu kommen und sogar zu gewinnen. Zunächst gilt die Grundegel " Tight is Right", d.h. das man vor allem zu Beginn eines Turniers eher zurückhaltend spielt, da die Blinds

    zu Beginn noch recht niedrig sind und sich das spielen mit marginalen Händen nicht lohnt. Oft wird man in Vergleichsweise kleine Pots gebracht und verliert im Endeffekt mehr als man gewinnen kann. Desto höher die Blinds

    werden, desto aggressiver muss man werden. Man kann nun sein zu Beginn aufgebautes Tightes Image für jegliche Steals verwenden.

    Jetzt werden die großen Pots ausgespielt. Als Grundregel gilt also zu Beginn Tight und desto höher Blinds und Ante werden, desto aggressiver muss man werden. Ein wichtiger Aspekt ist die Bubblephase, denn dort will kein Spieler

    ausscheiden. So knapp am Ziel nach 3 Stunden Spielzeit zu scheitern sind die meisten Spieler nicht bereit einzugehen. Deshalb muss man gerade jetzt aggressiv werden und Blinds stehlen.

    Wenn dann die Bubble geplatzt ist darf man sich nicht von der Preisstruktur blenden lassen, da man sonst zu viele Chips verliert und  die großen Payouts erst am Ende eines Turniers ausgespielt werden. Ist es nun soweit, dass man den

    Finalen Tische erreichen sollte kann man schon sehr stolz auf sich sein aber man sollte nicht das Ziel aus den Augen verlieren. DEN SIEG. Man kann sich natürlich auch auf Deals einigen, was allen Spielern einen nach Chips zuständigen

    Anteil am noch auszubezahlenden Preispool garantiert.

    Wenn solch ein Deal nicht zustande kommen sollte muss man halt alles versuchen um zu gewinnen.

    Im Heads Up sollte man fast jede Hand Preflop spielen ,da man meist eine gute Chance hat den Pot zu gewinnen und gerade auf dem Flop sollte man nochmal betten, da man nur jedes 3.mal den Flop trifft, das gilt natürlich auch für den Gegner.

    Spielt man nach den obigen Richtlinien sollte einem nichts mehr im Wege stehen ein MTT zu gewinnen auch wenn es nicht jedes mal klappen kann.
    Monday, March 23rd, 2009
    12:59 pm
    Etwas zu Spieleravataren
    Tischlayout und Spieleravatare:

    Eine attraktive Frau zwinkert einem lasziv zu, daneben sieht man eine Monsterfratze aus einem bekannten Videospiel, die einem einen bösen Blick zu wirft. Gegenüber das Konterfei eines prominenten Schauspielers und direkt dahinter das Lächeln eines kleinen Babys. All diese Bilder findet man heutzutage in den großen Online Pokerräumen dieser Welt wie bspw. Full Tilt Poker oder PokerStars. Sie sind Teil der sogenannten Spieleravatare. Auf so ziemlich jeder Seite kann man mittlerweile so ein Bild uploaden bzw. eines aus einer Auswahl bestimmen, was von diesem Zeitpunkt an mit dem eigenen Spielernamen verknüpft ist und am Tisch angezeigt wird.

    Manchmal sagen diese Avatare sogar etwas über den Spieler aus. So kann ein Bild eines Steins in Kombination mit dem Spielernamen „tight_is_right_“ durchaus bedeuten, dass man es mit einem sehr tighten Gegner, der nur wenig Hände spielt, zu tun hat. Aber Vorsicht, natürlich gibt es auch viele Spieler, die einen durch so etwas in die Irre führen wohlen. Im Zweifelsfalle sollte man sich lieber auf die Erfahrungen, die man mit einem Gegner gemacht hat, verlassen, anstatt zu viel in ein Spielerbild zu interpretieren. Wem die ganzen Bilder auf die Nerven gehen, der kann sie selbstverständlich auch abschalten. Man hat es also selbst in der Hand.

    Apropos, man hat in den verschiedenen Pokerrooms so ziemlich alles in der Hand, was das Layout bzw. die Grafik angeht. So kann man vor einem Strand als Hintergrund genauso spielen wie vor der Skyline von Las Vegas, bei Full Tilt Poker werden bspw. Comicavatare genutzt. Des Weiteren kann man die Deckfarbe entscheiden. Es gibt sogenannte „4 Colour Decks“, wo Kreuz, Pik, Herz und Karo jeweils eine eigene Farbe haben, genauso wie es die „normalen“ 2 Farben Decks gibt (Herz und Karo rot; Kreuz und Pik schwarz). Man kann sich sogar seinen „Lieblingsplatz“ reservieren, so dass man an jedem Tisch zum Beispiel den Platz direkt neben dem Dealer bekommt oder immer unten rechts neben den Aktionsbutton sitzt. Auch die Lobby der einzelnen Anbieter lässt sich oft individuell gestalten (Farbe, Größe, was angezeigt wird, ...)

    Für die Vielspieler unter euch, lässt sich sogar die Größe der einzelnen Tische anpassen, so dass bis zu 9 Tische nebeneinander passen. Zusätzlich bieten einige Räume auch Anordnungsmodi an, die das Vielspielen (Multitablen) extrem erleichtern. Die 2 bekanntesten Anordnungen heißen „Cascade“ und „Tile“. Bei Tile werden alle Tische nebeneinander quadratisch angeordnet, was recht ordentlich wirkt, während bei Cascade die Tische überlappen, was kürzere Mauswege zur Folge hat.
    Sunday, March 22nd, 2009
    6:52 pm
    Tag 1 meines Blogs und Tagebuch
    Ich spiele jetzt schon seit etwas drei Jahre Poker, meistens privat mit ein paar Freunden und ein paar Bierchen. Natürlich spiele ich nicht um Geld, sondern immer nur mit Chips. So ein Chipskoffer bekommt man heute schon überall für wenig Geld und in guter Qualität. Mir ist es dann so ergangen, dass ich auch mal mit Freunden Poker spielen wollte die in einer anderen Stadt wohnen. Da kann man sich nicht jeden Nachmittag auf eine kleine Partie Poker treffen. Meine Freunde haben mir dann von Full Tilt Poker erzählt. Natürlich kannte ich den Room schon aus dem Fernsehen, wo sich regelmäßig die besten Pokerspieler der Welt treffen und Stundenlang gegeneinander spielen. Zuerst war ich natürlich skeptisch. Ich dachte das ist doch bestimmt wieder so eine Internetabzocke bei der man ständig Geld einzahlen muss und dieses binnen weniger Minuten wieder weg ist. Bis ich es dann selber ausprobiert habe.

    Ich muss zu geben ich bin nicht gerade der beste Pokerspieler, Wahrscheinlichkeiten ausrechnen dauert bei mir immer noch zu lange. Doch man entwickelt schnell einen groben Blick für bestimmte Spielsituationen, so das man mit der Zeit immer besser einschätzten kann, wo man steht und ob man den Pott gewinnen kann oder doch lieber passen sollte. Bei Full Tilt Poker hat mich die große Anzahl der Mitspieler gereizt, man findet immer einen Tisch an den man mit seinen Chips eine Möglichkeit hat gut zu spielen.

    Mein Favorit ist natürlich Texas Holdem, das was die meisten User spielen. So richtig lustig wird es aber erst bei den offenen Turnieren die mehrmals am Tag stattfinden. Zwar sind meine Chancen unter die ersten 60 oder 100 zu kommen eher gering, aber ich selbst freue mich schon wenn ich die ersten drei Tische überstehe und nicht Letzter werde. Man kann halt nicht immer gewinnen, aber man verliert ja auch kein Geld, es sei denn man zahlt Geld ein und kauft sich dafür Chips.

    Selbst dann ist der Verlust im Vergleich zum Spaßfaktor sehr gering. Ich habe auch schon von Berufspokerspielern gehört, die gleichzeitig an zwölf oder mehr Tischen spielen und ihren Lebensunterhalt nur mit Poker spielen verdienen. Auf diesen Level werde ich zwar nie kommen und will es auch gar nicht. Mir geht es mehr darum ein paar gute Hände zu spielen und auch mal ein paar dicke Potts abzuräumen.

    Ein bisschen Glück gehört ja bekanntlich auch immer da zu. Rein statistisch gesehen sind ein Asspärchen auf der Hand natürlich sehr stark und so freue ich mich wenn ich mit meinem Klappstuhl (zwei Vieren), das Asspärchen schlage. Man muss auch mal ein paar Luschen spielen können. Zumal wenn ich sehe wie meine Freunde mit unter All-in gehen und gewinnen, ohne den Flop gesehen zu haben, kann ich immer nur den Kopf schütteln. Bei Full Tilt Poker kann man sich auch immer wieder für richtige Turniere qualifizieren. Wo man dann die mit unter doch sehr hohe Startgebühr nicht zahlen brauch. Bekannt ist wohl auch das Promi Poker mit Stefan Raab, wo auch immer ein Onlinequalifikant von Full Tilt Poker mitspielt und meistens gewinnt.
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